martina, der griechen-schreck
März 9th, 2008seltsam. sonst sind keine griechen am strand. heute aber viele, es war die reinste völkerwanderung. was ist nur in sie gefahren mitten im winter. unverschämtheit, wo ich doch mit meinen hunden ALLEIN AN MEINEM strand laufen will.
und dann diese blicke. ich komme mit meinem auto an, als ein pärchen mit kleinkind gerade aus seinem auto steigt. mit großen augen werde ich angeschaut. kann ja nur verrückt sein, wer da mit seinem hund am außenspiegel rumfährt. na ja, sie können ja nicht wissen, dass das in wirklichkeit ein rennpferd im falschen körper ist und ich armes frauchen nur so die chance hab, das vieh richtig auszupowern.
als ich aber aussteige, den zweiten hund aus dem auto nehme, beide anleine und anstalten mache, mich in dieselbe richtung an den selben strand zu begeben, da wird es ernst. je näher ich komme, desto argwöhnischer werde ich angeschaut. meine hunde sind angeleint, von daher ist die gefahr, dass sie sich losreißen und deren kind auffressen, doch relativ gering (meine ich). außerdem sind sie freundlich (sieht man). aber das erkennt der gemeine grieche ja nicht, der auch in einem vor freude außer sich geratenen, schwanz wedelnden etwas eine gefährliche bestie zu erkennen glaubt.
ich halte mich am äußersten rand des wassers und versuche möglichst unauffällig an ihnen vorbei zu kommen, ohne direkt schwimmen zu müssen. die augen werden größer, das erkenne ich noch hinter deren sonnenbrillen, an ihren schmerzverzerrten gesichtern. TA MIKROBIA höre ich sie in gedanken hysterisch aufheulen. ein windhauch, und ein “mikrobio” könnte in ihre richtung wehen. was das bedeutet, weiß nur das gemeine griechische gehirn. es sei meiner phantasie überlassen, mir auszumalen, wovor der arme mensch nun angst hat. ich schätze, er sieht sein kind gleich morgen an irgend einer dubiosen krankheit leidend im krankenhaus liegen. wie gut, denke ich bei mir, dass ich MEIN kind gerade nicht dabei habe. zwei riesenhunde und ein kleinkind. die würden gleich das jugendamt informieren.
ich bin erleichtert, dass ich später unbehelligt nach hause fahren und die schon körperlich zu spürenden energien abschütteln kann. und sie sich sicherlich beruhigt den rest des tages über diese verrückten ausländer auslassen können…
2 Kommentare
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Servus,
da haste aber Glueck gehabt,dass deine vierbeinigen Begleiter nicht die Groesse eines Dackels hatten,
weil der gemeine Grieche es liebt jeden Hund,Katze zu verdreschen,wenn der,die Begleitperson danebemsteht,werden Ihr auch noch “gutgemeinte” Ratschlaege zugebruellt.
Tasache ist,das den Hunden das betreten des Strandes untersagt ist,
kann selbiger auch ueberall lesen:-)
Und was die Mikrobias angeht,so sorgt sich der Grieche,dass sich das arme Viecherl verletzen koennte am ach so sauberen Strand.
Neee,keine Haufen unserer 4pfotigen Freunde meine ich,
sondern die Hinterlassenschaften der
Eingeborenen!!
Thessa
Ich weiß ja nicht, wo du das her hast, aber Hunde sind am Strand NICHT verboten, ich habe mich neulich extra direkt bei der Polizei danach erkundigt. Nachdem ich neulich von einem Mann mit einem Gewehr bedroht wurde. Sie sollte an der Leine sein und (das hat die Polizei jetzt nicht dazu gesagt, es ist aber für mich selbstverständlich) man sollte eventuelle Hinterlassenschaften aufsammeln. Die Eingeborenen, da stimme ich dir zu, sammeln ihre Hinterlassenschaften jedoch meistens nicht auf.
LG
Martina